| Ausbildung
zum Qualifizierten Ersthelfer: - Die Lehrgänge - |
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| Die
Grundlehrgänge Nach einer langfristigen Planungsphase (seit September 1995) und Ausarbeitung von Konzepten, die entsprechend den wachsenden Erkenntnissen mehrfach überarbeitet wurden, führte die Feuerwehr Kirn in den Jahren 1997 und 1998 zwei feuerwehr- spezifische Erste-Hilfe-Kurse durch, die an die Musterausbildungspläne nach FwDV 2/2 angelehnt waren. Zur Durchführung der Ausbildung konnten alle Notärzte des Diakonie-Krankenhauses Stadt Kirn gewonnen werden. Bei jedem Unterrichtsteil waren zwei Notärzte anwesend. Die fachliche Leitung lag bei Feuerwehrarzt und Ltd. Notarzt Dr. Peter Jungblut (Chefarzt der Inneren Abteilung des Diakonie- Krankenhauses Stadt Kirn). Die organisatorische Leitung hatte Oberbrandmeister Frank Peter Weger, Feuerwehr Stadt Kirn, inne. F. P. Weger stellte auch die später wertvollen Kontakte zum Fachhandel und pharmazeutischen Industrie her, die das Kirner Modellprojekt großzügig mit Literatur, Verbrauchsmaterial und Übungs- phantomen unterstützten. Lehrinhalte waren die Reanimation bei Babys, Kleinkindern und Erwachsenen, die Kameradschaftshilfe sowie Hilfeleistungen im medizinischen Bereich für den Rettungsdienst. Als Gegenleistung wurden die Notärzte regelmäßig im technischen Bereich durch die Feuerwehr Kirn geschult, das erste Seminar fand im Juli 1996 statt. Durch diesen Austausch wurde auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst deutlich verbessert. Über den Verlauf der Ausbildung sprachen sich in einer retrospktiven Betrachtung alle Teilnehmer positiv aus. Einen breiten Rahmen nahm und nimmt die Dokumentation und Nachbereitung ein. So wird bei der Versorgung von Patienten durch die Feuerwehr ein Notfallprotokoll angefertigt, das auf den Empfehlungen der DIVI basiert, und als Anlage dem Einsatzbericht beigeheftet. |
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Der Aufbaukurs Der Aufbaukurs, der sich ab Ende 1998 an die beiden Grundlehrgänge anschloß, vermittelte in 130 Stunden eingehendere Einblicke in folgende Bereich der Notfallmedizin:
Die praktische Abschlußprüfung fand am 27. Mai 1999 im Feuerwehrgerätehaus Kirn statt. Dabei standen Fallbeispiele aus den Bereichen Atmung, Kreislauf, Reanimation, Frakturen, Gynäkologie, Blutungen, Schmerz/Schock, Brandverletzungen und Polytrauma im Mittelpunkt. Die Prüfung erfolgte im Losverfahren als Einzelprüfung (außer bei der Reanimation). Jeder Prüfungsteilnehmer wurde zu seiner praktischen Aufgabe auch eingehend mündlich geprüft. Um möglichst authentische Fallbeispiele darstellen zu können, stellten die Mitglieder der Jugendfeuer Verletztungen und Erkrankungen (realitätsnah geschminkt) dar. |
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| v.l.n.r. Landesfeuerwehrarzt PD Dr. Dr. Markus D. W. Lipp, Feuerwehrarzt und LNA Dr. Peter Jungblut, Kursassistent Frank P. Weger, OBM |
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| Das Pilotprojekt | |
| Die notfallmedizinische Ausrüstung | |
27.06.2000 |
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