Ereignisse

Neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug

HLF 10

Am späten Abend des 12.12.2017 traf unser neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, kurz HLF 10 ein. Sechs unserer Kameraden machten sich bereits am Vortag auf den Weg zur Firma Magirus nach Ulm, um das neue Fahrzeug in Empfang zu nehmen. Dort wurden wir auf das Fahrzeug eingewiesen und bekamen die Schlüssel überreicht. Nach einer knapp sechs stündigen Fahrt trafen sie mit dem neuen Fahrzeug am Gerätehaus in Kirn an.
Das Fahrgestell ist ein Merceds Benz Atego 1329 mit einem 290 PS starken Motor. Der Aufbau ist von der Firma Magirus mit der "Team Cap", worin die Mannschaft Platz finden kann. Des Weiteren führt das Fahrzeug 1200L Wasser und 120L Schaummittel mit.
Das neue HLF 10 wird nun als Erstangriffsfahrzeug benutzt und ersetzt unser TLF16/25 und den RW.

Martinszug 2017

St. Martin ritt durch Schnee und Wind. Sein Ross, das trug ihn fort geschwind." - sangen die Kinder mit ihren Eltern am Kirner Martinszug. Dieser fand am 12. November statt und lockte zahlreiche Kirner an. 

Wie jedes Jahr startete der Martinszug am Kreisel in der Kallenfelser Straße und endete auf dem Busbahnhof Kyrau. Schon von Weitem konnte man das große Martinsfeuer lodern sehen, welches allen den Weg wies und Wärme spendete. Der Pfarrer Volker Dressel erzählte allen Besuchern die Geschichte des Soldaten, der einem armen Bettler half, indem er seinen Mantel teilte und eine Hälfte dem Frierenden gab. Diese bekannte Szene wurde vor Ort nachgespielt. Unser St. Martin ritt auf seinem Pferd an dem armen Mann vorbei, sprach mit ihm und gab ihm die Hälfte seines Mantels. Dazu stimmte Volker Dressel immer wieder Lieder an und die Besucher sangen mit. 

Danach konnte sich jeder am Verkaufsstand der Feuerwehr etwas zu Essen und zu Trinken holen. Außerdem wurden morgens 800 Schoko- und 100 Rosinenbrötchen gebacken, die auf der Kyrau durch Kameraden/innen ausgeteilt wurden.

Auf dem Heimweg bemerkte unser St. Martin ein kleines Feuer in der Altstadt und alarmierte uns.

Training an der Feuerlöscherübungsanlage

Anlässlich des Handwerker und Bauernmarkt am 08. Oktober 2017 in Kirn gab es in unserem Feuerwehrgerätehaus viel zu sehen und zu erleben.

Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Besucher stärken und in unserer Fahrzeughalle auch dem Regen entfliehen.

Neben unseren Fahrzeugen und Bildern von Ausflügen, Übungen und Einätzen konnten sich die Besucher an einem Rauchhaus von der Funktionsweise eines Rauchwarnmelders überzeugen.

Draußen warteten unterhielt unsere Jugendfeuerwehr die Kinder mit Dosenspritzen und Schlauchkegeln, während die Eltern sich die Funktionsweise eines Feuerlöschers erklären und diesen ausprobieren konnten. Dabei haben wir auf unserer Feuerlöscherübungsanlage zwei verschiedene Module zum Löschen, einen brennenden Monitor und einen brennenden Mülleimer. Dazwischen gab es immer wieder eine kurze Vorführung der Spraydosenexplosion.. Dazu gibt es extra präparierte Spraydosen, die wir in einer speziellen Vorrichtung über der Anlage beflammen. Schon nach 30-600 Sekunden explodiert die Spraydose mit einem lauten Knall und einer großen Flammenentwicklung. Damit wollen wir die Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit Spraydosen sensibilisieren und aufzeigen, welche Gefahren davon ausgehen.

Ein weiteres Highlight war die Vorführung der Rettungshundestaffeln RHOT III.  Diese hat ihre Hundeführer und Hunde vorgestellt und einen kurzen Einblick in die Tätigkeiten der Rettungshundestaffel gegeben.

Rettungstechnik im Wandel der Zeit

Die Firma Weber Rescue Systems und Schmitt Feuerwehrtechnik luden am 23. Januar 2017 zu einem Informationsabend zum Thema "Rettungstechnik im Wandel der Zeit" ein. Veranstaltungsort war unser Feuerwehrgerätehaus in Kirn.

In neuen Fahrzeugen werden, zum Schutz der Fahrzeuginsassen, immer robustere Materialien verbaut. Dadurch muss sich auch die Rettungstechnik der Feuerwehren verändern. Darüber hielten die beiden Vertreter von Schmitt Feuerwehrtechnik und Weber Rescue Systems einen Vortrag.

Danach ging es in die Praxis. In der Fahrzeughalle waren die neuesten Gerätschaften zur technischen Unfallhilfe der Firma Weber Rescue Systems aufgebaut. Vorgestellt wurden unter anderem kompakte Hydraulikaggregate und Akku betriebene Rettungsgeräte.

Neben interessierten Teilnehmern aus dem Landkreis Bad Kreuznach waren auch Feuerwehren aus den Nachbarlandkreisen (Birkenfeld, Cochem-Zell & Kusel) und sogar aus dem Saarland bei uns zu Gast.

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Heimweiler

Am 11. September 2016 lud die Freiwillige Feuerwehr Heimweiler zum Tag der offenen Tür ein.

Ein buntes Programm aus Spielemöglichkeiten für die Kinder, Verpflegung mit Mittagessen, Getränken und Kuchen, sowie Vorführungen wartete auf die zahlreichen Gäste.

Eine Fachfirma informierte über die verschiedenen Feuerlöscher und deren Einsatzzweck am Beispiel eines Fettbrandes und die Kameradinnen und Kameraden aus Becherbach löschten ein Feuer nach FwDv3 aus gestapelten Paletten mit ihrem Einsatzfahrzeug.

Die nächste Vorführung war eine Menschenrettung aus einem Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall, welche wir mit unserem HLF durchführten. Das Unfallfahrzeug war stark demoliert und eine Person, unser Dummy, war eingeklemmt. Diese galt es möglichst schonend und Patientengerecht mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Unfallauto zu befreien.

Nach einer ersten Zugangsöffnung für den Rettungsdienst und unseren inneren Retter haben wir die Fahrertür entfernt. Da das Fahrzeug nur ein zwei-Türer war, haben wir uns eine dritte Tür hinter dem Fahrersitz geschaffen. Nach dem öffnen und fixieren der Heckklappe war nun genug Platz um den Fahrer durch das Heck aus dem Fahrzeug zu befreien. Eine gelungen Übung!

Übung in der ev. Kindertagesstätte

Die monatliche Objektübung führte uns am 11. Juli in die evangelische Kindertagesstätte in der Danziger Straße.

Als das HLF 20/16 als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, standen viele Kinder und Erzieherinnen an dem für Notfälle vorgesehenen Sammelpunkt. Der Gruppenführer erkundete die Lage vor Ort.

"Küchenbrand mit vier vermissten Personen" war das Resultat der Erkundung. Sofort gingen zwei Atemschutztrupps in das Gebäude vor und suchten die vermissten Personen. Schon nach kurzer Zeit fand der erste Trupp zwei vermisste Personen und brachte diese ins Freie. Auch der zweite Atemschutztrupp konnte kurz darauf die beiden anderen vermissten Personen in Sicherheit bringen.

Draußen wurde derzeit ein Außenangriff aufgebaut. Als es dann "Wasser Marsch" hieß freuten sich die zahlreichen Kinder über diese Abkühlung.

Um den Umgang mit der Drehleiter weiter zu trainieren, wurde an mehreren Stockwerken des Hochhauses anleitern geübt.

Zu Gast in Bad Sobernheim

Anlässlich des Tag der offenen Tür der Feuerwehr Bad Sobernheim und dem 40 jährigen Jubiläum der dort stationierten Rettungshundestaffel Roth III präsentierten wir dort die Feuerlöscherübungsanlage.

Der Knall einer explodierenden Spraydose galt als Auftakt der Showübung der Jugendfeuerwehr Bad Sobernheim. Angenommen war hierbei ein Brand nach einer Explosion in einer Garage mit einer vermissten Person.

Nach dieser Übung konnten die Bürgerinnen und Bürger sich über den Umgang mit einem Feuerlöscher informieren und den simulierten Brand eines Mülleimers oder eines Computerbildschirms selbständig löschen.

Bevölkerungswarnung über KatWarn

Der Landkreis Bad Kreuznach hat zur Warnung der Bevölkerung bei besonderen Gefahrenlagen die Bevölkerungswarnung KATWARN eingeführt.
Alle angemeldeten Bürgerinnen und Bürger des Landkreises erhalten ab sofort im Gefahrenfall kostenlos per Smartphone-App oder per SMS und E-Mail behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise.

Das Handy-Warnsystem „KATWARN“ bietet zusätzlich zu Lautsprecheransagen, Sirenen oder Rundfunk Informationen, die lebenswichtig sein können.
Bei schweren Gefahren wie Großbränden, Chemieunfällen oder Bombenfunden muss man schnell reagieren. Ab sofort informiert der Kreis Bad Kreuznach betroffene Menschen direkt auf ihr Mobiltelefon.

Das Besondere: Die kostenlose Smartphone-App für iPhone, Android und Windows Phone bietet die behördlichen Warnungen ortsbezogen zum aktuellen Standort des Nutzers und zu weiteren frei wählbaren Gebieten. Dafür müssen nur die sogenannte Schutzengelfunktion aktiviert oder die Gebiete auf einer Karte im Display ausgewählt werden. Alternativ wird KATWARN auch per SMS und E-Mail für ein Postleitzahlgebiet angeboten.
Entwickelt wurde das System vom renommierten Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin.

 

Stell Dir vor, es ist Sturm - und Du weißt von nichts!Stell Dir vor, das Hochwasser steigt – und keiner hat es Dir erzählt!Stell Dir vor, es gibt in Deiner Nähe eine Gefahr – und Du denkst Du bist in Sicherheit!Lade Dir noch heute die offizielle App des Katastrophenschutzes im Landkreis Bad Kreuznach herunter.Bei Gefahr informiert Dich die kostenlose App direkt auf Deinem Mobiltelefon! KATWARN: SCHNELL – ZUVERLÄSSIG – JEDERZEIT

Links: www.katwarn.de

Schaum-/Wasserwerfer als Blickfang

Schaum-/Wasserwerfer

Mit der Neugestaltung des Vorplatzes auf dem Gelände der Feuerwehr wurde bereits 2015 begonnen, indem der Grünstreifen entfernt wurde. Nun hat man beim Verlassen des Geländes einen besseren Überblick in den Straßenverkehr und das rangieren der Fahrzeuge ist einfacher, da man effektiv mehr Platz in Anspruch nehmen kann.

Ende Januar wurde nun der im Jahr 1965 erbaute Schaum-/Wasserwerfer ebenfalls Teil dieser Neugestaltung. Der auf einem Anhänger befestigte Schaum-/Wasserwerfer hat eine Durchflussmenge von 1.600l pro Minute und stand zuletzt im Gerätehaus Kirn-Sulzbach.
Das Team des städtischen Bauhofes um Heiko Kaiser fertigte einen Betonsockel und befestigte den Schaum-/Wasserwerfer darauf.

Durch diesen Blickfang und den neuen Vorplatz wird das Gerätehaus in der Fontaine-Les-Dijon Straße aufgewertet.

Ältere Ereignisse siehe Archiv

Freiwillige Feuerwehr Kirn

Kirchstr. 3
55606 Kirn
Telefon: 06752 / 135-0
Fax: 06752 / 135-250
info(at)feuerwehr-kirn.de

Feuerwehrhaus

Teichweg 5
55606 Kirn
Telefon: 06752 / 2600
Fax: 06752 / 6022

Notruf: 112

Bitte sagen Sie der Rettungsleitstelle immer:

Wo ist der Notfallort?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte gibt es?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen!

Legen Sie danach nicht auf, Ihr Gesprächspartner wird Ihnen ggf. weitere Fragen stellen.

Bevölkerungswarnung

Das Handywarnsystem im Landkreis Bad Kreuznach...